VORHER
Wo die Produktionsplanung
an Grenzen stieß
Manuelle Planung mit Excel und Erfahrungswissen
Eingeschränkte Abbildbarkeit der Produktionsrealität
Keine optimale Reihenfolgeplanung und fehlende Synchronisierung der Prozesse
Lange Durchlaufzeiten und hohe Bestände
Steigende Komplexität durch hohe Fertigungstiefe und wachsendes Produktportfolio
Nachher
Was sich messbar
verändert hat
Vollautomatische Produktionsplanung mit APS-Software
Transparente Abbildung der Produktionsrealität
Synchronisierte Prozesse durch realistische Reihenfolgeplanung
Belastbare Planung unter Berücksichtigung von Kapazitäten, Material und Qualifikationen
Kürzere Projektdurchlaufzeiten und reduzierte Lagerbestände
Planungssicherheit bei Änderungen
Rund dreimal so viel Output wie vor der Einführung
Durch die Reihenfolgeplanung haben wir heute einen viel schnelleren Gesamtprojekt-Durchlauf. Am Ende bedeutet das für uns circa dreimal so viel Output wie vor der Einführung.“
Gebhardt Intralogistics Group
Vom Erfahrungswissen zur synchronisierten Produktionsplanung
Die hohe Fertigungstiefe prägt die Produktion bei Gebhardt. Mit wachsendem Produktportfolio und steigender Projektzahl wurde die Planung immer komplexer. Mit Excel und Erfahrungswissen ließen sich Produktion, Montage, Kapazitäten und Materialverfügbarkeit nicht mehr zuverlässig synchronisieren. Heute automatisiert Gebhardt die Produktionsplanung mit Asprova. Das APS-System bildet komplexe Produktionsabläufe realistisch ab und plant belastbare Reihenfolgen. Das Ergebnis: kürzere Durchlaufzeiten, niedrigere Bestände, mehr Planungssicherheit und rund dreimal so viel Output.
Gebhardt Intralogistics Group
Gebhardt Intralogistics Group: Systemlösungen für die Intralogistik
Die Gebhardt Intralogistics Group aus Sinsheim entwickelt und produziert Systemlösungen für die innerbetriebliche Logistik. Das Unternehmen bietet Produkte, Software und Dienstleistungen für Lager-, Förder- und Sortiertechnik sowie Transport- und Montagesysteme. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Materialflüsse automatisiert werden. Das Portfolio reicht von Lagertechnik, Shuttlesystemen, Warehouse Robotics und Regalbediengeräten über Förder-, Transport- und Sortiersysteme, Güteraufzüge und fahrerlose Transportsysteme bis zu Logistiksoftware und schlüsselfertigen Logistikzentren.
Gebhardts besondere Stärke liegt in durchgängigen Automatisierungslösungen aus einer Hand: geplant, gefertigt und realisiert für komplexe intralogistische Prozesse. Ein zentraler Faktor dafür ist die hohe Fertigungstiefe. Viele Komponenten entstehen im eigenen Haus und durchlaufen zahlreiche Prozessschritte: vom Lasern, Stanzen und Biegen über Drehen, Fräsen und Schweißen bis zur Vor- und Endmontage sowie zur elektrischen Installation. Hinzu kommen externe Prozessschritte wie Galvanisierung oder Lackierung.
DIE AUSGANGSSITUATION
Gebhardts Stärke wurde zur Planungsherausforderung
Was für Kunden ein entscheidender Vorteil ist, stellte die Produktionsplanung zunehmend vor eine Herausforderung. Mit wachsendem Produktportfolio, steigender Projektzahl und vielen parallel laufenden Kundenaufträgen wurde es immer anspruchsvoller, Produktions- und Montageprozesse so zu synchronisieren, dass Komponenten zur richtigen Zeit am richtigen Ort bereitstehen.
Bis 2016 plante Gebhardt die Produktion trotz SAP im Kern manuell – mit Excel und dem Erfahrungswissen der Meister. Sie legten Starttermine auf Basis ihrer Erfahrungswerte fest und priorisierten sie bei Änderungen kurzfristig neu. Solange die Komplexität beherrschbar blieb, funktionierte diese Arbeitsweise. Mit dem Wachstum wurde daraus ein Engpass: Mit jedem zusätzlichen Projekt, jeder Variante und jeder neuen Abhängigkeit stieg der Aufwand, die Planung manuell zu bewerten, neu zu priorisieren und nachzusteuern.
Die bisherige Planungsweise konnte die reale Produktionskomplexität nicht mehr zuverlässig abbilden. Komponenten wurden nicht durchgängig synchron produziert. Zwischen den Prozessschritten entstanden Wartezeiten. Halbfabrikate blieben länger im Bestand, die Durchlaufzeiten stiegen. Gleichzeitig wurde es schwieriger, belastbare Aussagen zur Fertigstellung einzelner Kundenaufträge zu treffen.
Für Gebhardt ging es deshalb nicht nur um eine neue Software. Entscheidend war, die reale Produktionskomplexität zuverlässig abzubilden und daraus belastbare Produktionspläne abzuleiten – synchronisiert über alle Projekte hinweg.

