Einsatz des Asprova Feinplanungssystems bei Strauss Cafe Poland Ltd.

Kundenaussagen

„Asprova ist unser Hauptmittel für Produktions- und Logistikmanagement. Alle Kerninformationen werden darin gesammelt, und unter Berücksichtigung von Ressourcenbeschränkungen und Lieferzeiten wird der Produktionsplan erstellt und geteilt.“

 

„Mithilfe von Asprova halten wir unsere Liefertreue bei knapp 100% und sind im Falle von Störungen stets dazu in der Lage, sofort zu reagieren“.

 

- Stefan Chubb, Produktionsleiter bei Strauss Cafe Poland

Firmenprofil

Die Strauss Cafe Poland Ltd. mit Sitz nahe Poznań wurde 1993 gegründet und ist auf die Herstellung gemahlener Kaffeebohnen spezialisiert. 440 Mitarbeiter werden in der lokalen Fabrik, die zur International Strauss Group gehört, beschäftigt.

Produkte

Gemahlener Kaffee in variablen Verpackungen für die Eigenmarke, MK CAFÉ und andere Handelsmarken.

 

Prozesse

Ein breites Spektrum an Prozessen wird zur Bestimmung der Mischproportionen, der Röstung, dem Mahlen, der Entlüftung und der Verpackung des fertigen Produktes genutzt. Mehr als 30 Maschinen und 100 Silos finden sich entlang der Prozesskette. Dies erfordert enges Zusammenarbeiten jeweiliger Abteilungen für Annahme und Auftragsprüfung, Logistik, Wartungsservice, und Produktionsmanagement. Daneben beinhalten Logistikprozesse die Beschaffung von grünem Kaffee, Verpackungen und sogar die teilweise Versorgung strategischer Kunden (Electronic Data Interchange -EDI).

Nach der Röstung verlässt der Kaffee nicht seine geschlossene, technologische Linie und muss innerhalb einer bestimmten Zeit verpackt werden. Entsprechende Austaktungen müssen in der Planung berücksichtigt werden. Dies wird durch minimale/maximale zeitliche Beschränkungen zwischen Prozessen erreicht.

Die größte Herausforderung besteht darin, Röstung und Entlüftung in den Silos zu optimieren. Dabei sollen drei Produktionslinien an sieben Verpackungsmaschinen zuleiten.

Probleme vor der Einführung Asprovas

  • Die Planungsmethode ist nicht standardisiert. Somit gibt es keine einheitliche Informationsquelle für Mitarbeiter.
  • Prozesse sind aufgrund der hohen Anzahl und breiten Vielfalt an Aufträgen händisch nicht miteinander synchronisierbar.
  • Liefertermine werden auf Grundlage von groben Schätzungen der Ressourcenkapazitäten und Rohmaterialverfügbarkeit bestätigt. Unrealistische Liefertermine sind die Folge, und im schlimmsten Fall, verlorene Kunden.
  • Bei Anhäufung von Aufträgen müssen manche Ressourcen an ihre Grenzkapazitäten gedrängt werden. Damit steigt das Risiko für Ausfälle.
  • Änderungen am Plan vorzunehmen ist riskant - wegen der fehlenden Übersicht für Material- und Ressourcenverfügbarkeit.

Lösung mit Asprova

  • In Asprova werden Fertigungsaufträge aus der Absatz- und Vertriebsplanung, sowie normale Verkaufsaufträge, geplant.
  • Asprova berechnet Liefertermin und Reihenfolge der Arbeitsaufträge.
  • Begrenzte Ressourcenkapazitäten benötigter Ressourcen werden in der Planung berücksichtigt. (Finitkapazitätsplanung von Mitarbeitern und Maschinen)
  • Arbeitspläne und Stücklisten werden in Asprova abgebildet und verwaltet.
  • Prozess- und Planungsrestriktionen werden parametrisiert. Diese sichern eine durchweg konsistente Planung, welche so in einem ERP-System nicht abbildbar ist. Unter anderem werden minimale und maximale Zeitbeschränkungen zwischen Prozessen festgelegt.
  • Asprova ist mit dem ERP-System von SAP verknüpft.
  • Aufträge und Bestände werden im ERP-System verwaltet und nach Asprova exportiert.
  • Asprova ist auch mit dem vorhandenen MES verknüpft.
  • Produktionsrückmeldungen werden im MES (SCADA) registriert und über das ERP-System nach Asprova exportiert.
  • Pläne werden in Asprova regelmäßig aktualisiert, um Verspätungen der Fertigungsabläufe und sonstige Planabweichungen zu berücksichtigen.
  • Asprova erstellt einen detaillierten Reihenfolgeplan, alle Ressourcen mitinbegriffen.
  • Diverse KPI sind in Asprova berechenbar.
  • Termine für Wartungsarbeiten werden automatisch berechnet und eingeplant. (optionales Modul: Ereignis)

Ergebnisse

  • Zuverlässige Lieferterminaussagen mit nahezu 100%iger Liefertreue
  • Schnelle Reaktionsfähigkeit bei Planabweichungen (Neuplanung)
  • Vereinfachte Entscheidungsfindung dank Simulationsmöglichkeiten
  • Prozessstandardisierung
  • Verbesserter Informationsaustausch (Informationsfluss) mit der Logistik- und Verkaufsabteilung sowie dessen Integration in den Planungsprozess (eine Informationsquelle für alle Akteure)
  • Mitarbeiterunabhängige, standardisierte Planungsmethode
  • Gesteigerte Effizienz aller Ressourcen - Mühlen arbeiten 50 % effektiver; der gesamte Prozess ist circa 30 % effektiver.
  • Reduzierte Produktionskosten sowie reduzierte Kosten laufender Wartungen
  • Stabilisierung des Arbeitsrhythmuses, Steigerung der Produktivität, Implementierung einer Taktzeit für den Produktionszyklus, Reduzierte Ressourcenabnutzung (in manchen Fällen um bis zu 40 %)
  • Verbesserte Prozesse durch höhere Planungsgenauigkeit und erweitertem Planungshorizont
  • Simulationsmöglichkeit für vorhandene und geplante Aufträge / Simulation vergangener, derzeitiger und zukünftiger Aufträge anhand frei wählbarer Logiken und Ansichten
  • Erstellung detaillierter Arbeitsaufträge (Reihenfolgeplanung) für alle Ressourcen
  • Präzise Bedarfsermittlung: Laufende Überprüfung der Rohmaterialverfügbarkeit und präzise Informationen zu erforderlichen Lieferterminen für die Logistikabteilung