Bericht über den Einsatz des Asprova Feinplanungssystems bei Geralda, UAB

Firmenprofil

Das Unternehmen, Geralda, wurde 1995 gegründet und ist der größte Anbieter von Kerzen in Litauen. Als Rohmaterialien werden Sojawachs, Palmöl und Paraffinwachs genutzt, um mehr als 50 unterschiedliche Kerzentypen herzustellen.

Produkte:

Kerzen aus unterschiedlichen Materialien in Glas- Plastik- und Blechbehältern.

Prozesse:

Die Produktion erfolgt in kleinen Losen auf Fertigungslinien mit unterschiedlichen Durchsätzen. Fertigungsvorgänge gleicher Produkte haben auf unterschiedlichen Linien variierende Bearbeitungszeiten. Welches Produkt auf welcher Linie/welchen Linien produziert werden kann, wird von hinterlegten Regeln bestimmt. Die Rohmaterialversorgung (von diversen Behältern, Wachs) sollte ein bis zwei Monate vorher geplant werden. 

Probleme vor der Einführung von Asprova

  • Die Planung wird händisch, mithilfe von mit Excel, durchgeführt. Sie beansprucht täglich drei bis vier Stunden.
  • Produktion und Verkauf sind kaum miteinander synchronisierbar, so dass sich der Rohmaterialeinkaufsplan als sehr grob gestaltet. Die Folge sind hohe Rohmaterialbestände; unnötige Mehrkosten, die den Unternehmensprofit negativ beeinflussen.
  • Den Plan rechtzeitig manuell zu aktualisieren ist aufgrund einer stetig wachsenden Anzahl diverser, kleiner Eilaufträge und spontanen Auftragsänderungen unmöglich. Verspätete Lieferungen und ineffektive Nutzung der Produktionskapazitäten sind unausweichliche Folgen.
  • Auch die Schichtplanung gestaltet sich als schwierig.
  • Produktionsplaner, Fertigungsmitarbeiter und Buchführer verbringen täglich viel Zeit mit der Dokumentation von Fertigungsfortschritten in Papierdokumenten.

Lösung mit Asprova

  • Asprova erstellt einen detaillierten Reihenfolgeplan, der alle Ressourcen beinhaltet.
  • Alle Prozesse werden mit Restriktionen in Asprova abgebildet.
  • Prozess- und Planungsrestriktionen (zum Beispiel: Fähigkeiten einzelner Ressourcen, alternative Routen, etc.) werden parametrisiert.
  • Fertigungsaufträge und Stücklisten werden in Asprova verwaltet.
  • Begrenzte Ressourcenkapazitäten werden zur Planung berücksichtigt.
  • Asprova berechnet Liefertermine, und zeigt sich potentiell verspätende Aufträge auf.
  • Verknüpfung Asprovas mit einer SQL-Datenbank, in welche Arbeitsanweisungen exportiert- und für das Werk gespeichert werden.
  • Mit Hilfe von bereits im Werk implementierten Handscannern werden Produktionsergebnisse registriert und danach über eine SQL-Datenbank in das ERP-System importiert.
  • Asprova berechnet Rohmaterialbedarfe für Tage, Wochen und Monate im Voraus.
  • Dynamisch und regelmäßig aktualisierter Plan: Planabweichungen (Verspätungen von Fertigungsabläufen) werden berücksichtigt.
  • Vollständig automatisierter Planungsablauf
  • Einfach modifizierbare Planungsparameter

Ergebnisse

  • Zuverlässige Lieferterminaussagen
  • Verbesserte Prozesse dank präziserer Planung und erweitertem Planungshorizont
  • Statt drei bis vier Stunden dauert die Vorbereitung eines Produktionsplanes nur noch rund 20 Minuten.
  • Simulationsmöglichkeit aller vorhandenen und geplanten Aufträge
  • Viele Visualisierungsmöglichkeiten
  • Vereinfachte Entscheidungsfindung Aufgrund von Klarheit
  • Vorbereitung eines präzisen Einkaufsplanes für Rohmaterialien, und infolgedessen reduzierte Rohmaterialbestände
  • Gesteigerte Ressourceneffizienz
  • Erstellung detaillierter Arbeitsaufträge (Reihenfolgeplanung) für alle Ressourcen
  • Engpassidentifizierung durch Visualisierung und Auswertung
  • Früherkennung potentieller Probleme anhand dynamischer Simulationen